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10.05.2012, 15:40 Uhr
Ende der Planungswerkstatt
Ende der Planungswerkstatt

Ein Ereigniss das uns sicherlich alle aufhorchen lassen hat, war die letzte Sitzung der Planungswerkstatt, über dessen sehr emotionales Ende und wie es weitergehen wird berichtet uns Yannick Schwander : 

Die Planungswerkstatt zum Thema Verkehr im alten Ortskern ist ergebnisoffen zu Ende gegangen. Was vorher klar war, nämlich, dass es keinen allgemeingültigen und ultimativen Beschluss aus der Planungswerkstatt selbst geben wird, ist in einem großen Durcheinander gemündet. ...

 

Etliche Anwohner der Gemeinschaftsstraße, sowie weitere Nieder-Erlenbacher machten ihren Unmut deutlich kenntlich. So kam es, dass aufgrund eines Missverständnisses viele Bewohnerinnen und Bewohner der Obermühle und der umliegenden Straßen mit angestautem Wut in die letzte Sitzung der Planungswerkstatt kamen, da sie vermuteten, dass durch eine neue Einbahnstraßenregelung ihre Straßen zur Hauptstraße Nieder-Erlenbachs umfunktioniert würden. Ein Trugschluss, denn es wurde zwar im Laufe der Planungswerkstatt auch über solche Szenarien gesprochen, doch wurden diese zum einen von den wenigsten Teilnehmern befürwortet und zum anderen vom Straßenverkehrsamt in Person von Leiter Joachim Bielefeld umgehend abgelehnt.

Doch nicht nur deshalb ging es hoch her in der finalen Sitzung. Die Damen des Planungsbüros hatten stets engagiert versucht einen Konsens möglich zu machen. Noch einmal wurde dies in der letzten Sitzung deutlich. Sie versuchten Möglichkeiten aufzuzeigen, wie es auf der Gemeinschaftsstraße weitergehen kann. Natürlich wurde dabei auch das viel ersehnte „Zurück zum Ausgangszustand“ in den Raum geworfen. Leider, so muss man aus heutiger Sicht sagen, war dies auch das einzige, was die anwesenden Bürgerinnen und Bürger ernsthaft verfolgten. Alle anderen Alternativen wurden konsequent abgewiesen und teils lautstark übertönt, sodass sich schnell eine klare Richtung ergab. „Zurück zu dem, was früher war, sonst nichts“ war mitunter der meistgefallene Satz.

So entstand schnell ein sehr unangenehmes Klima und eine wirkliche Diskussion, bei der verschiedene Meinungen ausgetauscht wurden, konnte höchst selten aufkommen. Im Gegenteil, die Damen des Planungsbüros, die nun bei Weitem am wenigsten für die Gemeinschaftsstraße und ihre Konsequenzen können, sahen sich zuhauf Vorwürfen ausgesetzt und selbst als Joachim Bielefeld intervenierte und sich in die „Schussbahn“ stellte, nahmen die lautstarken Meinungsäußerungen kein Ende, ganz im Gegenteil, dies schien die Situation nur noch zu verstärken.

Kurzum lässt sich vorerst festhalten, dass, wie eine eigens ins Leben berufene Abstimmung im Rahmen der finalen Sitzung der Planungswerkstatt ergab, die Anwohnerinnen und Anwohner, bzw. die Teilnehmer der Sitzung für die Rückkehr zum Ausgangszustand votierten. Dies allerdings war eine Abstimmung im Rahmen dieser letzten Sitzung und keine allgemeingültige Wahl für das weitere Vorgehen. Dies liegt ab sofort wieder in den Händen des Straßenverkehrsamt und dann vor allem beim Ortsbeirat.

 

Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat zeigte sich indes enttäuscht vom Ende der Planungswerkstatt. „Wir sind alle sehr zuversichtlich in diese letzte Sitzung gegangen und mussten dann miterleben, wie die ganze Arbeit mehrerer Wochen torpediert und mit einer Sitzung zu Nichte gemacht wurde“, zeigt sich Fraktionsvorsitzender Yannick Schwander ernüchtert nach der letzten Sitzung.

Der alte Ortskern sollte mehr sein, als eine einfache Straße, so war die einhellige Meinung vor allem der Ortsbeiräte, aber auch vieler Anwohnerinnen und Anwohner, die Chance daran beteiligt zu sein, diese Situation aktiv zu verbessern ist wohl fürs Erste vertan. „Jetzt liegt wieder alles in den Händen des Ortsbeirats und wir müssen nun sehen, dass wir eine, für alle, befriedigende Lösung finden, was nach dem Verlauf der letzten Sitzung der Planungswerkstatt schwieriger, denn je werden dürfte“, blickt Yannick Schwander sehr nachdenklich voraus.

Wie es weitergeht, weiß tatsächlich niemand. Auch Ortsvorsteher und CDU-Vorsitzender Dr. Matthias Mehl musste sich nach dieser emotionalen und sehr aufwühlenden Sitzung erst einmal sammeln. „Jetzt müssen wir schauen, wie es weitergeht. Der historische Ortskern muss zum Verweilen einladen und nicht einfach nur zum Durchfahren. Die Möglichkeit dies hinzubekommen ist mit neun Ortsbeiräten ungleich schwieriger, als mit vielen beteiligten Anwohnern. Nur eines ist sicher, eine weitere mehrwöchige Planungswerkstatt wird es nicht mehr geben“, versucht der CDU-Vorsitzende einen ersten, kleineren Ausblick.

 

Man darf gespannt sein, wie es rundum den alten Ortskern und die Gemeinschaftsstraße weitergeht. Für die CDU Nieder-Erlenbach ist klar, dass es nicht einfach so weitergehen kann, wie es war, doch einfach nur „zurück zu früher“ kann auch keine ultimative Lösung sein.

„Eine allumfassende Lösung oder ein Konsens für alle Nieder-Erlenbacherinnen und Nieder-Erlenbacher werden wir nicht finden, jetzt kommt es auf die Kreativität des Ortsbeirats an und ich hoffe, dass er eine Lösung findet, die dann auch in ganz Nieder-Erlenbach mehr oder weniger Akzeptanz findet“, sagt Dr. Matthias Mehl abschließend. Fv

 

In unterschiedlichen Abständen berichtet unser Fraktionsvorsitzender im OBR Yannick Schwander, über Ereignisse bei uns in Nieder-Erlenbach.

 
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